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Gemeinsam für kulturelle Bildung

Der Rhein-Neckar-Kreis und die PHHD bauen ihre Kooperation aus: Durch Lesungen an Schulen sollen Jugendlichen neue Perspektiven auf Literatur eröffnet werden. Der Auftakt fand in Schwetzingen statt.

Erfolgreicher Auftakt: Illustratorin Michèle Fischels und Rektorin Karin Vach sprachen vor rund 150 Schüler:innen.

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg und der Rhein-Neckar-Kreis bauen ihre Zusammenarbeit im Bereich kulturelle Bildung weiter aus. Ein erstes sichtbares Ergebnis dieser erweiterten Kooperation war eine Lesung an der Carl-Theodor-Schule in Schwetzingen. Vor rund 150 Schüler:innen stellte die Illustratorin Michèle Fischels ihre preisgekrönte Graphic Novel "Outline" vor. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Karin Vach, Professorin für Deutsche Sprache und Literatur sowie Rektorin der Pädagogischen Hochschule Heidelberg; ermöglicht hatte die Lesung der Landkreis. 

Das Gespräch zwischen Fischels und Vach markierte den Auftakt für eine gemeinsame Veranstaltungsreihe von RNK und PHHD, die darauf abzielt, Autor:innen direkt in die Schulen der Region zu bringen. Ziel ist es, den Schüler:innen neue Perspektiven zu eröffnen, unterschiedliche Lebenswege sichtbar zu machen und Raum zu schaffen, sich mit eigenen Fragen auseinanderzusetzen. 

Im Zentrum der aktuellen Lesung stand zum einen das Buch selbst: "Outline", das 2024 mit dem Luchs des Jahres ausgezeichnet wurde, beschäftigt sich mit dem letzten Schuljahr vor dem Abitur. Es geht um Aufbruchsstimmung und Orientierungslosigkeit. Um Beziehungen und Freundschaften. Und die große Frage: Wie geht es eigentlich nach der Schule weiter? 
Illustratorin Fischels sprach zudem offen über ihre eigene Schulzeit und darüber, wie eine Lehrerin sie entscheidend ermutigte, ihren künstlerischen Weg weiterzugehen. Gerade dieser Moment zeigte, warum entsprechende Formate für Schüler:innen wichtig sind: Geschichten – seien sie fiktiv oder autobiographisch – können Orientierung bieten, ohne einfache Antworten zu liefern.

Am Ende blieb eine Veranstaltung, die weniger klassische Lesung war als vielmehr ein Gespräch über Kunst, Entscheidungen und das Erwachsenwerden. Und die junge Menschen dazu ermutigte, ihren eigenen Weg – auch jenseits geradliniger Lebensläufe – selbstbewusst zu gestalten. Die PHHD und der LRK planen daher bereits die nächste Lesungen.

Text: Verena Loos
Bild: privat

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