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Neue Expertise im Hochschulrat

Mit Dr. Jens Foell gewinnt der Hochschulrat einen renommierten Neuropsychologen, der Forschung verständlich macht. Auch bei den internen Mitgliedern gab es personelle Veränderungen.

Grimme-Preisträger Dr. Jens Foell ist neues Mitglied im Hochschulrat

Der Hochschulrat der Pädagogischen Hochschule Heidelberg hat Dr. Jens Foell als neues Mitglied gewonnen. Das Gremium begleitet die PHHD in strategischen Grundsatzfragen, berät das Rektorat bei der Weiterentwicklung des Hochschulprofils und übernimmt eine wichtige Aufsichtsfunktion an der Schnittstelle zwischen Hochschule, Wissenschaft und Gesellschaft.

Der promovierte Neuropsychologe Foell bringt hierfür eine breit gefächerte wissenschaftliche und kommunikative Expertise mit. Er absolvierte sein Psychologiestudium an der Universität Tübingen sowie an der University of Massachusetts. Seine Promotion erfolgte am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim, wo er sich intensiv mit dem Zusammenhang von Gehirn und Erleben beschäftigte.

Als Postdoc war Foell sowohl in Deutschland als auch in den USA tätig. Seit 2020 arbeitet er ausschließlich in der Wissenschaftskommunikation und ist Teil des maiLab-Teams bei ZDFneo. Darüber hinaus ist er als Sachbuchautor, Kolumnist für „ZDFheute“, Podcaster, TEDx-Speaker sowie als Redakteur und Drehbuchautor aktiv. Sein Sachbuch „Foellig nerdiges Wissen“ erreichte die Bestsellerliste des Spiegel. Zudem ist er als freier Dozent für die NaWik gGmbH tätig, die vom Karlsruher Institut für Technologie und der Klaus Tschira Stiftung getragen wird. Für seine Arbeiten im Rahmen der Wissenschaftssendung „maiLab“ bzw. „Maithink X“ wurde er zudem 2026 als Teil des Teams mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet.

Mit dieser Kombination aus wissenschaftlicher Forschung, Medienerfahrung und ausgeprägter Vermittlungskompetenz ergänzt Dr. Jens Foell den Hochschulrat der PHHD um eine Perspektive, die insbesondere die Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Öffentlichkeit und gesellschaftlicher Wirkung stärkt. Sein Credo dabei: „Wissenschaft, die nicht klar vermittelt und gelehrt wird, arbeitet an der Gesellschaft vorbei.“

Auch bei den internen Mitgliedern gab es personelle Veränderungen: Neu im Hochschulrat sind Dr. Carolyn Blume, Professorin am Institut für Fremdsprachen, sowie Dr. Melanie Kuhn, Professorin am Institut für Erziehungswissenschaft. Sie folgen auf Dr. Marita Friesen, Prorektorin sowie Professorin am Institut für Mathematik und Informatik, und Mario Urlass, Professor am Institut für Kunst, Musik und Medien. Die studentische Perspektive wird zukünftig durch Ann-Cathrin Müller vertreten; sie folgt auf Marlene Hummel.

Weitere Informationen finden Sie unter .

Text: Verena Loos
Bild: privat 

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