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In der Wissenschaft sinkt der Frauenanteil mit jeder Karrierestufe. Im Podcast Bildungsplausch spricht Elisabeth Schönhals über die Ursachen dieses Phänomens und das Förderprogramm PHÖNIX.
Wenn es um die paritätische Besetzung unserer Professuren geht, steht die PH Heidelberg ziemlich gut da. Und trotzdem: Auf dem wissenschaftlichen Karriereweg vom Studium bis zur Professur verringert sich der Anteil von Frauen signifikant. Über die Gründe und Maßnahmen dagegen spricht Elisabeth Schönhals in der neuesten Folge des Forschungspodcasts Bildungsplausch. Sie arbeitet im Gleichstellungsbüro der Hochschule und betreut ein
Im Gespräch betont Schönhals, dass es bei Gleichstellung nicht darum gehe, die Geschlechter gegeneinander auszuspielen. Vielmehr stehe eine ausgewogene Repräsentanz im Vordergrund. Und hier gibt es noch einiges zu tun, denn wegen der vielerorts prekären Beschäftigungsbedingungen in der Wissenschaft wählen besonders Frauen häufig einen anderen Karriereweg: „In diese Phase fällt dann meist auch die Lebensphase der Familiengründung“, sagt Schönhals. „Und das ist gesellschaftlich immer noch ungleich verteilt, sodass Frauen die meiste Care- und Sorgearbeit tragen.“
Die Zahlen machen diesen Trend greifbar: So nimmt der Frauenanteil in den höheren akademischen Karrierestufen stetig ab. Bei diesem Phänomen spricht man daher von einer leaky pipeline (dt. undichte Leitung). Das Förderprogramm PHÖNIX möchte dem etwas entgegensetzen.
Im Podcast spricht Elisabeth Schönhals über die verschiedenen Maßnahmenpakete von PHÖNIX: „Wir unterscheiden erstens zwischen den finanziellen, unterstützenden Maßnahmen, zweitens den begleitenden Maßnahmen und – drittens – den Kulturwandel, den wir in der Hochschule erreichen wollen.“
Hören Sie das gesamte Gespräch im Forschungspodcast Bildungsplausch unter
Text: Max Wetterauer
Bild: Birgitta Hohenester