Willkommen in der Theaterpädagogik! Auf diesen Seiten findet ihr alle Informationen rund um das besondere Erweiterungsfach Theaterpädagogik an der PH Heidelberg. Außerdem gibt es hier auch immer wieder Ankündigungen zu aktuellen Theaterproduktionen der Abteilung und der Theatergruppen sowie zu anderen Projekten und Kooperationen mit Vereinen, Theatern sowie kulturellen und pädagogischen Einrichtungen in der Region und darüber hinaus.
Melde dich bis zum 15. Juli 2026 für das Erweiterungsfach THEATERPÄDAGOGIK an!
Wir freuen uns auf deine Bewerbung!
Nach Ende der Bewerbungsfrist findet ein Orientierungstag für alle Bewerberinnen und Bewerber statt. Dieser wird für das WiSe 26/27 am 2. August von 10:00 - 18:00 sein. Dieser ist unbedingt nötig, um das Studium gut und effektiv beginnen und planen zu können.
Euer Team repräsentiert eine Theaterform: sei es Clowning, Puppenspiel, Impro oder sonst eine Art Theater zu machen. Bevor Ihr Euch in die Arena begebt, gilt es, die reichen Theater-Investor*innen von Eurem Team so zu begeistern, dass sie Euch mit Punkten überhäufen und zum Sieg in der Arena verhelfen.
In verschieden Workshops könnt Ihr unterschiedliche Theaterformen entdecken und spielerisch ausprobieren. Zum Abschluss wird das gemeinsam Entwickelte in einer Werkschau zusammengetragen. Wer kann sein Publikum begeistern? Wer überzeugt die Investor*innen? Und welche überraschende Talente kommen dabei zum Vorschein?
Der Vorhang-auf-Tag richtet sich an alle Theaterinteressierte und an diejenigen, die herausfinden möchten, was man im Fach Theaterpädagogik macht. Ein Nachmittag zum sich Ausprobieren und gemeinsam Spaß haben. Vorkenntnisse sind keine nötig, nur Freude am Spiele und Kreativ sein.
Also einfach vorbeikommen und mitmachen!
...Begegnung: Theater bedeutet, sich selbst, anderen, Themen und Inhalten und vor allem dem Publikum in jedem Moment neu und ganzheitlich zu begegnen. Wir lassen uns von uns selbst und anderen überraschen, herausfordern, erschrecken, befremden und berühren. So können wir uns gemeinsam weiterentwickeln.
...Gemeinschaft: Im Theater teilen viele Menschen am selben Ort, im selben Moment ein Erlebnis. Im Schauen und Spielen entdecken wir, dass wir mit unseren Erlebnissen, unseren Gefühlen und unserer Sicht auf die Welt nicht alleine sind. So wird Theater zum Empathie-Kitt der Gesellschaft. Theater ist systemrelevant.
...transzendent: Theater macht es möglich Grenzen zu überwinden. Indem ich eine Rolle spiele, habe ich die Möglichkeit, jemand ganz anderes zu werden, Perspektiven und Standpunkte auszuprobieren, die nicht die eigenen sind. Im Zusammenspiel erschaffen wir etwas, das mehr ist als die Summe seiner Einzelbeiträge und wachsen damit über uns hinaus.
...Kreativität: Theater bietet einen Raum, in dem wir rumprobieren, rumalbern, rumspielen, rumstümpern können, losgelöst von innerer und äußerer Kritik. So kann kreative Leidenschaft wachsen und wirksam werden. Dabei entstehen neue Räume, Figuren und Gefühlswelten.
...subversiv: Im Theater erschaffen wir eine Welt jenseits von gesellschaftlichen Normen und Konformität. Dort wird alles möglich. Dort können wir unsere eigenen Regeln machen. Theater heißt: Alles könnte anders sein.
...nutzlos: In unserer Spielfreude und Leidenschaft erkennen wir die Möglichkeit zweckfrei und ergebnisoffen zu arbeiten. Wir sind mehr als unsere verwertbaren Fähigkeiten. Theater ist wunderbar nutzlos. Theater ist keine Kompetenz.