Das „Frankfurt Dreieck zur Bildung in der digital vernetzten Welt – ein interdisziplinäres Modell" ist ein interdisziplinär entwickeltes Modell. Es macht Perspektiven und Dimensionen von Bildung in einer digital vernetzten Welt sichtbar und verbindet eine technologisch-mediale, eine gesellschaftlich-kulturelle und eine Interaktionsperspektive. Damit bietet es einen Orientierungsrahmen für die Analyse, Reflexion und Gestaltung digital geprägter Artefakte und Phänomene. Das Modell wird in Forschung, pädagogischer Praxis und Bildungsplanentwicklung als theoretisch-konzeptioneller Referenzrahmen genutzt und stetig weiterentwickelt.
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Dauer seit 2016
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Zielgruppe Wissenschaftler:innen und Lehrende an Hochschulen und Schulen
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Projektförderung Frankfurter Technologiezentrum [:Medien] – FTzM
Das „Frankfurt Dreieck zur Bildung in der digital vernetzten Welt – ein interdisziplinäres Modell“ ist ein interdisziplinär entwickeltes Modell, das Perspektiven und Dimensionen von Bildung in einer digital vernetzten Welt sichtbar macht. Entwickelt wurde es in gemeinsamer Arbeit von Informatiker:innen, Medienpädagog:innen und Medienwissenschaftler:innen, angestoßen durch Workshops in Frankfurt am Main (2017/2018) im Anschluss an die Dagstuhl-Erklärung von 2016. Das Modell integriert eine technologisch-mediale, eine gesellschaftlich-kulturelle sowie eine Interaktionsperspektive und bietet so einen Orientierungsrahmen für die Analyse, Reflexion und Gestaltung digital geprägter Artefakte und Phänomene. Das Ursprungsmodell (2019/2020) wurde inzwischen in zahlreichen Studien aufgegriffen, als Referenzrahmen verwendet und weiterentwickelt. In der pädagogischen Praxis sowie in der Bildungsplanentwicklung diente es als theoretisch-konzeptioneller Referenzrahmen.
Der aktuelle Arbeitsschwerpunkt liegt in der Fortführung des Diskurses mit dem Ziel, das Frankfurt Dreieck für pädagogische Handlungsfelder zu operationalisieren und damit für Forschung, Lehre und Praxis nutzbar zu machen. Darüber hinaus arbeitet das Autor:innen-Team an der Übersetzung, kollaborativen Abstimmung und internationalen Veröffentlichung des theoretischen Modells. Damit soll das Modell nicht nur im deutschsprachigen Raum, sondern auch international als frei zugänglicher Referenzrahmen etabliert werden.
Laufzeit: seit dem Jahr 2016.
Zielgruppe: Wissenschaftler:innen und Lehrende an Hochschulen und Schulen.
Projektförderung: Frankfurter Technologiezentrum [:Medien] – FTzM.
Brinda, T., Brüggen, N., Diethelm, I., Knaus, T., Kommer, S., Kopf, C., Leschke, R., Missomelius, P., Tilemann, F., & Weich, A. (2020). Frankfurt-Dreieck zur Bildung in der digital vernetzten Welt. Ein interdisziplinäres Modell, in: Knaus, T. /Merz, O. (Hrsg.), Schnittstellen und Interfaces – Digitaler Wandel in Bildungseinrichtungen (Bd. 7). München: kopaed, 157–167.
Brinda, T., Brüggen, N., Diethelm, I., Knaus, T., Kommer, S., Kopf, C., Missomelius, P., Leschke, R., Tilemann, F., & Weich, A. (2025). Frankfurt Triangle – An interdisciplinary model. MedienPädagogik – Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung, (56), 186–198.
Knaus, T. (2016). digital – medial – egal? – Ein fiktives Streitgespräch um digitale Bildung und omnipräsente Adjektive in der aktuellen Bildungsdebatte, In: Brüggemann, M., Knaus, T, & Meister, D. (Hrsg.), Kommunikationskulturen in digitalen Welten – Konzepte und Strategien der Medienpädagogik und Medienbildung, München: kopaed, S. 99–130.
Knaus, T. (2017). Verstehen – Vernetzen – Verantworten. Warum Medienbildung und informatische Bildung uns alle angehen und wir sie gemeinsam weiterentwickeln sollten. In: Diethelm, I. (Hrsg.), Informatische Bildung zum Verstehen und Gestalten der digitalen Welt (INFOS 2017), Lecture Notes in Informatics, P-274. Bonn: GI – Gesellschaft für Informatik, S. 31–48.