PHeelGood@Science ist ein Vorhaben des Hochschulischen Gesundheitsmanagements PHeelGood an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Das Projekt adressiert den Wissenschaftsbereich - darunter wissenschaftliche Mitarbeiter:innen, Professor:innen, Hilfskräfte, Lehrbeauftragte und Bildungsfachkräfte. Diese Gruppen prägen maßgeblich Lehre, Forschung und die Arbeitskultur an Hochschulen. Ziel von PHeelGood@Science ist es, Belastungen und vorhandene Ressourcen gemeinsam mit der Zielgruppe zu analysieren und in einem partizipativen Prozess wirksame, praxisnahe Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung von Gesundheit, Arbeitszufriedenheit und Organisationskultur zu entwickeln und umzusetzen.
-
Dauer 3 Jahre
-
Zielgruppe Professor:innen, wissenschaftliche Mitarbeitende, Lehrbeauftragte, Hilfskräfte und Bildungsfachkräfte
-
Projektförderung Die Techniker Krankenkasse
Der Wissenschaftsbereich ist von vielfältigen Belastungen geprägt – darunter hoher Wettbewerbs- und Leistungsdruck, konkurrierende Anforderungen in Lehre und Forschung, oft unsichere Zukunftsperspektiven sowie teilweise ausgeprägte Machtverhältnisse. Diese Rahmenbedingungen können zu erhöhtem Stresserleben, sinkender Arbeitszufriedenheit und psychischen Erkrankungen wie Burnout oder Depressionen führen oder den Ausstieg aus dem Hochschulsystem begünstigen.
Daher sehen wir ein großes Potenzial darin, im Sinne eines Whole-Institution-Ansatzes gezielt den Wissenschaftsbereich an Hochschulen in den Fokus zu nehmen. Der Wissenschaftsbereich prägt Strukturen, Arbeitskultur und Entscheidungsprozesse und hat damit nicht nur Einfluss auf das eigene Wohlbefinden, sondern auch auf die Arbeits- und Studienbedingungen von Doktorand:innen, Beschäftigten in der Verwaltung sowie Studierende.
Eine gesundheitsförderliche Stärkung dieser zentralen Akteur:innen kann somit nachhaltig zur Verbesserung des psychosozialen Klimas, der Zusammenarbeit und des Wohlbefindens im gesamten Hochschulalltag beitragen.
Vision:
Die PH Heidelberg ist eine gesundheitsförderliche Hochschule, deren Statusgruppen positiven Einfluss aufeinander nehmen.
Ziele:
- Die Statusgruppen erkennen die eigenen Belastungen und Gesundheitspotenziale.
- Die Statusgruppe bringen sich aktiv in die Gestaltung gesundheitsförderlicher Rahmenbedingungen, für sich selbst und für andere Hochschulmitglieder, ein (gesundheitsförderliche Organisationsentwicklung).
- Die Statusgruppen erwerbe im Prozess Kompetenzen für die Förderung der eigenen Gesundheit.
- Gemeinsam mit den Statusgruppen sind tragfähige Lösungsansätze und Maßnahmen entwickelt.
Partizipation und ko-kreative Entwicklung
Zentrales Element ist die partizipative Zusammenarbeit mit den Statusgruppen, die von Beginn an aktiv in den gesamten Forschungs- und Gestaltungsprozess eingebunden sind – von der Präzisierung der Fragestellungen über die Analyse bis zur Entwicklung konkreter Maßnahmen. Die Partizipation erfolgt in einer strukturierten Forschungsgemeinschaft, die einen offenen, dialogorientierten Austausch und eine bedarfsgerechte Entwicklung ermöglichen.
Fachlich begleitet wird das Projekt durch