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M. A. Lebensweltorientierte Gesundheitsförderung

Ihr wollt Lebenswelten wie Betriebe, Bildungseinrichtungen oder Kommunen für alle Menschen lebenswert und nachhaltig gestalten? In dem Master Lebensweltorientierte Gesundheitsförderung lernt ihr, solche Prozesse systematisch zu planen, umzusetzen und zu evaluieren. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Verständnis einer untrennbaren Wechselwirkung zwischen Gesundheit, Gesellschaft und Umwelt. Zudem habt ihr die Möglichkeit, euer Wissen über zwei Semester hinweg praktisch anzuwenden.

Schon eingeschrieben? Hier geht's zur Seite für Studierende im bisherigen Master Kommunale Gesundheitsförderung:

  • Abschluss: Master of Arts
    Abschluss Master of Arts
  • Studienbeginn: Wintersemester
    Studienbeginn Wintersemester
  • Regelstudienzeit: 4 Semester
    Regelstudienzeit 4 Semester
  • Voraussetzung: Bachelor
    Voraussetzung Bachelor
  • Zulassung: zulassungsfrei
    Zulassung zulassungsfrei
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14.04.2026
16:30 Uhr - 18:00 Uhr
Lebenswelten gesund gestalten - M.A. Lebensweltorientierte Gesundheitsförderung studieren

Online-Veranstaltung via Zoom

Ein Studium in familiärer Atmosphäre mit aktiven Lehrformaten nach dem Heidelberger Modell der Bewegten Hochschullehre. Methoden wie Bewegungspausen oder Diskussionsspaziergänge sowie Elemente des fördern ein bedürfnisorientiertes Lernklima, fachliche Kompetenz, Selbstfürsorge und persönliches Wachstum.

Gesundheit entsteht im Zusammenspiel sozialer, räumlich-ökologischer und planetarer Bedingungen sowie individueller Kompetenzen. Der Master qualifiziert euch dazu, innovative Lösungen für gesunde und nachhaltige Lebensbedingungen in verschiedenen Lebenswelten zu entwickeln.

Wir vermitteln euch Kompetenzen für steuernde, managementorientierte und vernetzende Tätigkeiten in der Praxis. Im Zentrum stehen Fragen nach nachhaltiger Gestaltung, Kooperation relevanter Akteur:innen und struktureller Verankerung gesundheitsförderlicher Entscheidungen – auch mit Perspektive auf eine wissenschaftliche Karriere. 

Im Fokus stehen Lebenswelten wie z. B. (Hoch-)Schulen, Kommunen und Betriebe. Ihr lernt, Belastungen zu analysieren, Ressourcen zu stärken und gesundheitsförderliche Strukturen aufzubauen – von resilienten Arbeitswelten über lebenswerte Quartiere bis zu Bildungseinrichtungen, die Gesundheit als Leitprinzip verankern. 

Voraussetzung für die Zulassung ist ein qualifizierter Hochschulabschluss (mind. 180 ECTS) mit 

  • gesundheitswissenschaftlichen Kenntnissen (mind. 9 ECTS) und
  • methodischen Grundkenntnissen (mind. 9 ECTS).

Liegt der Bachelorabschluss zum Zeitpunkt der Bewerbung noch nicht vor, kann bei einem Nachweis von mind. 150 ECTS aus einem Bachelorstudium dennoch die Zulassung beantragt werden. 

Ihr bewerbt euch ganz unkompliziert über das Online-Bewerbungsportal. Die erforderlichen Nachweise ladet ihr dort einfach hoch.

Der Studiengang wird zum Wintersemester angeboten.

  • Bewerbungsfrist für Studienbeginn zum Wintersemester: 15. September

Der Studiengang ist zulassungsfrei. Es gibt also kein Auswahlverfahren und somit auch keinen NC (Numerus Clausus). Wer die Zulassungsvoraussetzungen (siehe oben) erfüllt, wird zum Studium zugelassen.

Der Semesterbeitrag beträgt aktuell insgesamt 163,60 Euro und ist zur Immatrikulation zu zahlen. Der Betrag wird jedes Semester zur Rückmeldung erneut fällig.

Mit dem erweiterten Fokus des Studiengangs werden wir noch besser den Anforderungen einer abwechslungsreichen Berufspraxis in der Prävention und Gesundheitsförderung gerecht. Die Grundprinzipien und Herausforderungen, wie sich Kommunen, Betriebe oder Schulen nachhaltig und lebenswert gestalten, sind in großen Teilen vergleichbar. Deshalb werden wir im ersten Teil des Studium hier ansetzen für eine gemeinsame Basis und dann über studentische Wahlmöglichkeiten zusätzliche methodische und lebensweltspezifische Schwerpunkte setzen. Hiermit gewährleisten wir eine innovative Perspektive zur Weiterentwicklung der Prävention und Gesundheitsförderung in der Praxis und Forschung.

Prof. Dr. Jens Bucksch, Leiter des Studiengangs

Das Studium qualifiziert euch dazu, Lebenswelten wie Kommunen, Betriebe und Bildungseinrichtungen evidenzbasiert zu erforschen und gesundheitsförderlich zu gestalten. Ihr lernt, Programme und Projekte für unterschiedliche Zielgruppen zu entwickeln, intersektoral zu planen und Veränderungsprozesse professionell zu steuern. Dabei verbindet ihr individuelle und verhältnisorientierte Ansätze mit einem ganzheitlichen, planetaren Gesundheitsverständnis.

Handlungsleitend sind die Prinzipien der Weltgesundheitsorganisation (Ottawa-Charta) sowie die Ziele nachhaltiger Entwicklung (Sustainable Development Goals) und gleichberechtigter Teilhabe. Neben fachwissenschaftlichen und methodischen Kompetenzen stärkt ihr eure Fähigkeiten im Schnittstellenmanagement, in Evaluation und Evidenzbasierung sowie in Kommunikation, Reflexion und verantwortungsvollem Handeln – mit dem Ziel, gesunde und nachhaltige Lebensbedingungen für alle zu ermöglichen.

Der Masterstudiengang umfasst vier Semester im Vollzeitstudium. Das Studium ist in die drei Themenbereiche Konzepte und Theorien, Transfer sowie Methoden in Forschung und Praxis gegliedert, die in jedem Semester miteinander verzahnt sind. 

  • Im Bereich Konzepte und Theorien vertieft ihr euer Verständnis von Gesundheit und Gesundheitsverhalten und entwickelst eine planetare Perspektive. Im dritten Semester setzt ihr einen Schwerpunkt in einer Lebenswelt (Kommune, Betrieb oder Bildungseinrichtungen) und könnt im Wahlbereich individuelle Interessen verfolgen.
  • Der Bereich Transfer verbindet Theorie und Praxis: Über zwei Semester hinweg entwickelt und realisiert ihr ein eigenes Projekt in einer konkreten Lebenswelt – optional auch in Anbindung an Forschungsprojekte.
  • Im Bereich Methoden in Forschung und Praxis erwerbt und vertieft ihr Kompetenzen in qualitativer und quantitativer Forschung, Evaluation und Evidenzbasierung. 

Den Abschluss bildet eure Masterarbeit im vierten Semester. Ihr bearbeitet eigenständig eine wissenschaftliche Fragestellung aus dem Studienfeld und werden dabei durch eine Supervision begleitet.

Regelstudienzeit: 4 Semester

Das Studium umfasst 120 Leistungspunkte. Ein Leistungspunkt entspricht rund 30 Stunden studentischer Arbeit (Präsenz, Vor- und Nachbereitung, Selbststudium, Prüfung).

Studien- und Prüfungsordnung [folgt]

Modulhandbuch [folgt]

Das Studium bietet euch die Chance, einen Auslandsaufenthalt in euren Studienverlauf zu integrieren – sei es über ein Austauschprogramm oder selbst organisiert. Wenn ihr den Blick über den deutschen Tellerrand wagen möchte, könnt ihr im Ausland zum Beispiel ein bis zwei Semester an einer Hochschule studieren oder ein Praktikum absolvieren. Besonders das zweite und dritte Semester bieten sich als günstiger Zeitraum für einen Auslandsaufenthalt an. Digitale Lehrformate, E-Learning-Angebote und moderne Kommunikationskanäle können euch dabei unterstützen, euren Studienverlauf auch während eines Auslandsaufenthalts reibungslos fortzusetzen.

Das Akademische Auslandsamt informiert und berät euch zu den verschiedenen Optionen und Stipendienprogrammen.

Ihr schließt euer Studium mit dem akademischen Grad Master of Arts (M. A.) ab. Damit qualifiziert ihr euch für vielfältige Tätigkeitsfelder der lebensweltorientierten Gesundheitsförderung – in Praxis, Management und Wissenschaft. Ihr verbind strategisches Denken mit methodischer Expertise und gestaltet gesunde Lebensbedingungen in unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten aktiv mit.

Als Absolvent:in arbeitet ihr zum Beispiel

  • im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD),
  • in Bundes- oder Landeseinrichtungen (z. B. Ministerien für Gesundheit oder Landesvereinigungen für Gesundheit),
  • in Gesundheitsämtern,
  • als Gesundheitsmanager:in in Betrieben,
  • als Präventionsfachkraft bei Krankenkassen oder in Bildungseinrichtungen.

Dabei plant, koordiniert und evaluiert ihr Maßnahmen der Gesundheitsförderung, entwickelt nachhaltige Strategien und begleitet Veränderungsprozesse in unterschiedlichen Lebenswelten.

Darüber hinaus eröffnet euch der Abschluss eine wissenschaftliche Laufbahn – etwa durch eine Promotion oder Tätigkeiten in Forschung und Lehre. Die Graduate School der Pädagogischen Hochschule Heidelberg unterstützt euch auf eurem Weg in die Wissenschaft.

Neben den ganzen Lerninhalten, die ich aufgesogen habe, von Interventionsplanung und -evaluation über Gesundheits- und Netzwerkkommunikation bis hin zu Ansätzen der Politikberatung, hat sich meine Sichtweise auf Gesundheitsförderung von einer individuellen zu einer gesamtgesellschaftlichen verändert. Darüber hinaus haben mich das Studium und die Dozierenden bei der Reflexion und dem Finden meiner eigenen beruflichen Rolle unterstützt.

Stefan Santner, B.A. Public Management, M.A. Kommunale Gesundheitsförderung; Selbsthilfeberater

Besonders positiv erinnere ich mich an Seminare, in denen Inhalte vernetzt und weitergedacht wurden. Die thematische Breite und der Austausch untereinander hat mir geholfen, ein gutes Gesamtverständnis zu entwickeln. All diese Erfahrungen, sowohl inhaltlich als auch methodisch, helfen mir heute im Berufsalltag: Ob bei der Planung von Workshops, in der Kommunikation mit kommunalen Akteur:innen oder bei der Entwicklung strategischer Maßnahmen.

Hannah Lene Schreiber, B.A. Prävention und Gesundheitsförderung, M.A. Kommunale Gesundheitsförderung; Referentin für Gesundheitsförderung
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14.04.2026
16:30 - 18:00 Uhr
Lebenswelten gesund gestalten - M.A. Lebensweltorientierte Gesundheitsförderung studieren
Buchstaben #Meine PHHD in blau, im Flur des Altbaus der Pädagogischen Hochschule Heideberg.
17.04.2026 - 18.04.2026
09:00 - 17:00 Uhr
Berufsinfomesse Offenburg
Studierendenwerk Heidelberg - Studierende sitzen auf einer Bank.
06.05.2026
15:00 - 18:00 Uhr
Studieninfonachmittag
Buchstaben #Meine PHHD in blau, im Flur des Altbaus der Pädagogischen Hochschule Heideberg.
12.05.2026 - 13.05.2026
08:30 - 14:45 Uhr
vocatium Rhein-Neckar-Pfalz
Zwei Studentinnen und ein Student sitzen in der Hängeschaukel. Alle drei lachen deutlich. Im Hintergrund sieht man den Innenhof der Hochschule.
27.05.2026 - 28.05.2026
08:30 - 14:45 Uhr
vocatium Rhein-Main
10.06.2026
17:00 - 18:00 Uhr
Let's talk future! Bildungsbezogene Bachelorstudiengänge in Heidelberg

Ihre Ansprechpersonen für Lehre, Organisation und fachliche Fragen finden Sie hier:

Eine Frau sitzt am Schreibtisch in ihrem Büro des SSC und beantwortet mit einem Headset die Fragen, die per Telefon gestellt werden.

Die allgemeine Telefonhotline steht gerne für alle Fragen zum Studium zur Verfügung.

Telefonnummer:

Montag: 8:00 - 15:00
Dienstag: 8:00 - 15:00
Mittwoch: 8:00 - 15:00
Donnerstag: 8:00 - 15:00
Freitag: 8:00 - 12:00

Zwei Frauen im SSC während einer Beratung zum Lehramtsstudium an der PHHD. Sie sitzen an einem runden Tisch.

 Im SSC im Altbau der PH Heidelberg sind wir für persönliche Fragen und Beratung da.

Ort: Raum 012a

Montag: 10:00 - 14:00
Dienstag: 10:00 - 14:00
Mittwoch: 10:00 - 14:00
Donnerstag: 10:00 - 14:00
Freitag: 10:00 - 12:00

Hände die auf einer Tastatur tippen, im Hintergrund ist ein Bildschirm zu sehen und ein offenes Dokument.

Die beantwortet Fragen rund um das Studium, das Bewerbungsverfahren und die Zulassungsvoraussetzungen unter .

Schriftliche Anfragen beantworten die jeweiligen Abteilungen:

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